Elevator Pitch BW 2014/2015

Bei der zweiten Runde des Elevator Pitch BW standen diesmal rund 180 Gründer/innen in insgesamt 18 Regional Cups auf Baden-Württembergs Bühnen. Alle Publikumslieblinge hatten zudem die Chance, bei einem Voting der Pitch-Videos noch einmal gegeneinander anzutreten und sich als 19. Finalist für das große Landesfinale am 18. Juni 2015 zu qualifizieren.

Übersicht der Wettbewerbe und Geschäftsideen des Elevator Pitch BW 2014/2015

Nach spannenden 9 Monaten hat das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württembergs bestes Gründerteam gekürt. Die Preise für die Gewinner wurden von Hartmut Reichl, Abteilungsleiter Mittelstand und Märkte im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft und Cordula Bräuninger, Generalbevollmächtigte der L-Bank, überreicht.

Gewinner Bild

Gewinner des Elevator Pitch BW 2014/2015

1.Platz: immune2day

Das Team von der Universität Freiburg hat es über den Sieg beim Regional Cup Stuttgart zum Gesamtsieg geschafft. Überzeugt hat immune2day die Jury mit einem entwickelten Fotokopierer, der in der Lage ist, Biomoleküle zu kopieren. Bei der Anwendung füttert man die DNA eines Virus in das Gerät ein und kann so innerhalb von zwei Tagen einen potentiellen Impfstoff finden und mit dessen Produktion beginnen. Das Team besteht aus Niko Bausch, Dr. Günter Roth, Jürgen Burger, Normann Kilb, Tobias Herz, Philipp Meyer und Johannes Wöhrle.

2.Platz: OPAL – Operational Analytics

Den zweiten Platz hat die Geschäftsidee OPAL – Operational Analytics aus Mannheim gewonnen. Das Team hat eine Softwarelösung entwickelt, die Kunden im Lebensmitteleinzelhandel dabei unterstützt, Massendaten in Echtzeit zu analysieren, zukünftige Ereignisse zu prognostizieren und Waren in passender Menge zu bestellen.

3.Platz: CODE2ORDER

Das Team aus Esslingen am Neckar sicherte sich mit der App CODE2ORDER den 3. Platz. Die App ermöglicht Gästen eines Restaurants oder Cafés über das eigene Smartphone Bestellungen aufzugeben. Die Bestellung wird direkt an den Infoterminal übertragen. Hier erhält die Servicekraft eine Übersicht über die Bestellungen. Im Anschluss kann die Rechnung via Smartphone angefordert werden.

Alle Teams hatten jeweils drei Minuten Zeit, um die hochkarätige Jury mit ihrem Pitch zu überzeugen. Danach durften die Juroren die Teams in der dreiminütigen Fragerunde auf die Probe stellen und der Geschäftsidee auf den Zahn fühlen. Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Präsentation (Rhetorik/ Persönlichkeit, Inhalt des Vortrags, zeitlicher Rahmen) und Geschäftsmodell (Konzeption/Geschäftsmodell, Kundennutzen/Marktrelevanz, Skalierbarkeit) bewertet.

Überblick zur zweiten Wettbewerbsrunde:

  • Es wurden 18 regionale Veranstaltungen im ganzen Land durchgeführt.
  • 240 Gründerinnen und Gründer haben sich um die Teilnahme beworben, davon durften rund 180 ihre Idee bei einem Regional Cup auf der Bühne präsentieren.
  • Es wurden insgesamt 31.525 Stimmen über die Online-Netzwerke bei der Abstimmung für die Regional Cups abgegeben.
  • Rund 80 regionale Partner haben bei der Organisation oder als Jurymitglied den Wettbewerb unterstützt.
  • Knapp 2.000 Zuschauer haben bei den 3-minütigen Pitches mitgefiebert.
  • Über 1.600 Fans folgen dem Wettbewerb auf Facebook, Twitter und Google+.