Elevator Pitch BW 2015/2016

Bei der dritten Runde des Elevator Pitch BW standen diesmal rund 170 Gründer/innen in insgesamt 15 Regional Cups und 2 Special Cups auf Baden-Württembergs Bühnen. Alle Publikumslieblinge hatten zudem die Chance, bei einem Voting der Pitch-Videos noch einmal gegeneinander anzutreten und sich als 18. Finalist für das große Landesfinale am 17. Juni 2016 zu qualifizieren.

Übersicht der Wettbewerbe und Geschäftsideen des Elevator Pitch BW 2015/2016

Nach spannenden 9 Monaten hat das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württembergs bestes Gründerteam gekürt. Die Preise für die Gewinner wurden von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Dr. Ulrich Theileis, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, überreicht.

Gewinner Bild

Gewinner des Elevator Pitch BW 2015/2016

1.Platz: GoSilico

Beim großen Landesfinale bei der L-Bank in Stuttgart konnte sich das Team von GoSilico gegen die anderen Finalisten durchsetzen und sich den 1. Platz auf dem Siegertreppchen sichern. GoSilico hat die Jury mit der Geschäftsidee einer Simulations-Software überzeugt, die Prozessentwicklung für Biopharmazeutika beschleunigt. Durch die Technologie von GoSilico kann mit nur wenigen Experimenten ein Computermodell erstellt werden, das in Sekunden liefert, was im Labor Tage dauert. Für die Pharma-Branche ermöglicht das einen Paradigmenwechsel von experimenteller Prozessentwicklung hin zu einer in silico, d.h. computergestützten Prozessentwicklung. Die Technologie zahlt sich aus: Medikamente gegen Autoimmunkrankheiten, Krebs oder Alzheimer können so deutlich schneller und kostengünstiger auf den Markt gebracht werden.

2.Platz: Cross Connected HoloDeck

Den zweiten Platz hat die Geschäftsidee Cross Connected HoloDeck aus Bad Mergentheim gewonnen. Das Team ermöglicht produzierenden Unternehmen ihre Produkte mittels Virtual Reality Brillen und Datenhandschuhen in jeder Produktlebensphase voll interaktiv zu erleben – standortübergreifend und gleichzeitig mit mehreren Personen. In der Fertigungs- und Wartungsplanung können Arbeitsprozesse optimiert und bis in das ERP-System automatisiert dokumentiert werden.

3.Platz: otego

Den dritten Platz belegte die Geschäftsidee otego ebenfalls aus Karlsruhe. Das Team von otego macht Wärme zu Strom. Es entwickelt neuartige thermoelektrische Generatoren (TEG) als autarke Energieversorgung. Damit lässt sich Energie aus kleinster Wärmequelle (z. B. Kleingeräten) in Strom umwandeln. Für viele vernetzte Kleingeräte können damit lästige Batteriewechsel bald der Vergangenheit angehören.

Alle Teams hatten jeweils drei Minuten Zeit, um die hochkarätige Jury mit ihrem Pitch zu überzeugen. Danach durften die Juroren die Teams in der dreiminütigen Fragerunde auf die Probe stellen und der Geschäftsidee auf den Zahn fühlen. Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Präsentation (Rhetorik/ Persönlichkeit, Inhalt des Vortrags, zeitlicher Rahmen) und Geschäftsmodell (Konzeption/Geschäftsmodell, Kundennutzen/Marktrelevanz, Skalierbarkeit) bewertet.

Überblick zur dritten Wettbewerbsrunde:

  • Es wurden 15 Regional Cups und 2 Special Cups regionale Veranstaltungen im ganzen Land durchgeführt.
  • 230 Gründerinnen und Gründer haben sich um die Teilnahme beworben, davon durften rund 170 ihre Idee bei einem Regional Cup/Special Cup auf der Bühne präsentieren.
  • Es wurden insgesamt 29.682 Stimmen über die Online-Netzwerke bei der Abstimmung für die Regional Cups abgegeben.
  • Rund 60 regionale Partner haben bei der Organisation oder als Jurymitglied den Wettbewerb unterstützt.
  • Knapp 1.850 Zuschauer haben bei den 3-minütigen Pitches mitgefiebert.
  • Über 2.200 Fans folgen dem Wettbewerb auf Facebook, Twitter und Google+.